Texturierung

Die alkalische Texturierung ist noch immer der neueste Stand der Technik für die siliziumbasierte Solarzellentechnologie und sorgt für eine hohe Effizienz von Solarzellen. Die gesägten Siliziumwafer werden zunächst gereinigt, bevor der alkalische Texturierungsprozess stattfindet. Beim Texturierungsprozess wird die Siliziumoberfläche so geätzt, dass sich dort Pyramiden bilden. Hierdurch wird weniger Licht reflektiert und die Lichtabsorption in das Siliziummaterial maximiert, was die Effizienz der Solarzellen steigert.

Ohne Additive wird die Oberfläche des Siliziumwafers im alkalischen Prozess nur planar geätzt, während Additive die Ätzrichtung beeinflussen. Mit Texturierungsadditiven wie monoTEX® wird anisotropem Ätzen der Vorzug gegeben und wir erhalten eine geätzte Oberfläche mit homogen verteilten Pyramiden und geringer Reflexion.

 

Texturierungsadditive

Seit 2008 ist das von RENA entwickelte monoTEX® für das alkalische Texturieren das beste Entspannungs- und Benetzungsmittel seiner Klasse. Das Texturierungsadditiv monoTEX® war das erste IPA-freie Additiv, das nicht entflammbar ist und bei Temperaturen eingesetzt werden kann, die weit unter dem Siedepunkt seiner Komponenten liegen. Daher führt dieses Additiv zu höherer Sicherheit während der Produktion sowie zu verbesserten Texturierungsergebnissen in Bezug auf Badstabilität, geringeren Reflexionsgrad und geringeren Chemikalienverbrauch.

Heute wird das Texturierungsadditiv monoTEX® für das alkalische Ätzen unpolierter p-Typ- und n-Typ-Siliziumwafer mit NaOH oder KOH genutzt. Das Maß der Abätzung sowie die Pyramidengröße können durch Änderung der Prozessparameter (Zeit, Laugen- oder Additivkonzentration) einfach angepasst werden.

 

SVP Technology & Innovation
Dr. Holger Kühnlein
ZuständigZuständig für folgende Länder:
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